Die vielen heute zerstückelten Stadtquartiere in der nördlichen Mitte von Stuttgart werden miteinander verbunden sein. Die Stadtplaner sprechen schon vom Rosensteinviertel und meinen damit das ganze Gebiet im Tal in der nördlichen Mitte von Stuttgart: Dazu gehören das Nordbahnhofviertel mit den Backsteinhäusern und dem MediaForum, das Löwentorzentrum mit dem Bülow-Turm, das Wohnquartier um die Sarwey- und Störzbachstraße mit den Häusern aus den 20er Jahren und den EXPO93-Bauten, das Areal um die Mönchstraße. Die Bezeichnung Rosensteinviertel verdeutlicht eine gute Vision. Ein zusammengehöriges größeres Stadtgebiet kann sich entwickeln - mit den hier noch vorhandenen Besonderheiten aus der Bahngeschichte. Läden, Gastronomie, Freizeit, Dienstleistungen, Kultureinrichtungen bekommen völlig neue Entwicklungschancen, weil sie sich auf die Menschen in einem größeren und zusammenhängenden Stadtteil mit mindestens doppelt so vielen Einwohnern beziehen können und viel besser in die ganze Stadt eingebunden sind. Davon profitieren auch die Arbeitsstätten und die Beschäftigten, 10.000 Menschen arbeiten bereits heute in diesem Areal.
Um sich das besser vorzustellen, empfiehlt sich ein Spaziergang - beginnend in der Heilbronner Straße nördlich vom Pragfriedhof, hinunter zu den alten Wagenhallen, über die Eisenbahnbrücke, durch die Ehmannnstraße am Rosensteinpark, zum ehemaligen Paketpostamt und durch den unteren Schlossgarten zur Haltestelle Mineralbäder.
(Abb.: Landeshauptstadt Stuttgart) |
(Abb.: Landeshauptstadt Stuttgart) |
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