Mehr und leistungsfähigere Zufahrtsgleise zum Hauptbahnhof

Die Leistungsfähigkeit des Bahnverkehrs im Knoten Stuttgart wird primär durch die Zu- und Abfahrtsgleise beschränkt - nicht durch die Anzahl der Bahnsteige. Der Bahnknoten Stuttgart wird dadurch beeinträchtigt, dass es zusammen nur fünf Gleise für alle Zu- und Abfahrten gibt. Sie müssen den gesamten Fern- und Regionalverkehr bewältigen. Künftig soll es dafür acht Gleise geben, und deren Anlage wirn von vornherein besser sein. So wird der neue Bahnhof mit acht Bahnsteigen etwa doppelt so leistungsfähig wie der heutige mit 16, zumal sich die Wege der ein- und ausfahrenden Züge vor dem Sackbahnhof vielfach überschneiden.

Der über den Hauptbahnhof verkehrende Fern- und Regionalverkehr wird heute über die oben genannten fünf Zugänge abgewickelt - in folgende Richtungen:

  • nach Stuttgart-Feuerbach und Richtung Mannheim bzw. Karlsruhe: über Nordbahnhof, Pragtunnel
  • nach Böblingen, Singen, Zürich: ebenfalls über das Nordbahnhofgebiet im Bogen in Richtung Süden (Gäubahn, Kriegsbergtunnel)
  • nach Stuttgart-Bad Cannstatt, am Schlossgarten entlang, unter dem Rosensteinpark, über den Neckar; von Bad Cannstatt nach Waiblingen, dann aufgesplittet die Murrbahn Richtung Crailsheim und die Remsbahn Richtung Aalen sowie die Richtungen nach Esslingen, Geislingen, Ulm, München, Wien und die nach Reutlingen, Tübingen.

(Foto: AG Stuttgart21-ja-bitte)

(Abb.: Landeshauptstadt Stuttgart)

(Foto: AG Stuttgart21-ja-bitte)