Möglichkeiten für Ideen und Projekte, auch für ungeplante Aneignungen

Bei aller Liebe zum Hergebrachten - auch den heutigen Zustand am Bahnhof muss man nicht idealisieren. Die Seite zum Park ist öde. Die sechsspurige Straße, der abgeriegelte Fahr- und Parkierungsstreifen längs des hier verrammelt wirkenden Bahnhofsbaus machen sie zu einem gemiedenen Ort. Der Busbahnhof muss ohne Annehmlichkeiten wie Überdachungen, Dienstleistungen und Toiletten und ohne Haltemöglichkeiten für das Publikum zum Abladen des Gepäcks auskommen.
Im Inneren des Bahnhofs wirkt vor allem die undurchsichtige Überdachung der Bahnsteige eher trist. Schon die Kritiker beim Bau des Hauptbahnhofs stellten fest, dass er durch Sparmaßnahmen gegenüber dem eigentlichen Konzept "immer wüster" werde. Auch bei der Reparatur der Kriegsschäden musste man kräftig sparen. Die Haupthalle, deren Architektur einmal wesentlich von den schönen Materialien und Konstruktionsdetails geprägt war, erhielt nur noch verputzte Wände und eine Decke aus Betonfertigteilen.
Mehrere Treppenzugänge sind nicht behindertengerecht, auch für Leute mit Kinderwagen und mit Gepäck nicht bequem.

Was für ein Leben sich künftig an den vielen Zugängen, in der Haupthalle und auf dem anschließenden Straßburger Platz entwickeln wird, ist noch nicht ausgemacht. Hier sollte man die neuen Möglichkeiten sehen und nicht im Kummer über das verharren, was aufgegeben werden musste. Leider!

Verkehr an Parkseite - Busbahnhof
(Foto: AG Stuttgart21-ja-bitte)
Bahnsteige
(Foto: AG Stuttgart21-ja-bitte)
Nur mit Einschränkungen barrierefrei
(Foto: AG Stuttgart21-ja-bitte)
Buden
(Foto: AG Stuttgart21-ja-bitte)
Überdachung und Beleuchtung
(Foto: AG Stuttgart21-ja-bitte)
Treppen
(Foto: AG Stuttgart21-ja-bitte)