Sind die Baustellen zumutbar?

Hier halten wir es mit den Stellungnahmen von drei Prominenten in der Anzeigenkampagne für Stuttgart 21.

*Der Filmer, Autor und Anwalt Fred Breinersdorfer meint, solche Ängste seien Panikmache: "Gegen das was in den letzten Jahren in Berlin verbaut wurde, ist Stuttgart 21 ein Nasenwasser. In Berlin wurden seit der Wende 50 Milliarden investiert. Die Baulogistik kann man so organisieren, dass es die Stadt kaum belastet."

*Der international bekannte Gestalter Professor Kurt Weidemann stellte fest, dass er sich trotz seines Alters noch für die Zukunft interessiere. Er meint, dass Stuttgart 21 das Beste für die Stadt ist. "Wir Alten sollten den Jungen nicht die Zukunft vorschreiben". Nur weil man als älterer Mensch kein langes Leben mehr vor sich hat und zunächst erstmal die Nachteile von Veränderungen erlebt, kann man sich nicht gegen langfristig wichtige Zukunftsprojekte stellen.

*Der Chefplaner der Deutschen Bahn AG erklärt, warum die Belästigungen relativ gering bleiben: Es wird vor allem unterirdisch gebaut - anders als bei früheren U-Bahn-Bauten, die (übrigens auch in Stuttgart) in offener Bausweise entstanden sind. Und die Lastwagen, die Material bringen und abtransportieren, fahren auf Bahngelände und nicht auf den Stuttgarter Stadtstraßen. Die raffinierte Baustellenlogistik und Bautechnik, die unsere Ingenieure beherrschen, ist im übrigen ein Exportartikel für unsere Wirtschaft. Auch die Bevölkerung interessiert sich dafür und bewundert sie, wie etwa bei der "Schaustelle" am Potsdamer Platz in Berlin, aber auch in Stuttgart bei der Messebaustelle.